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An dieser Stelle haben wir darauf hingewiesen, dass die Skilifte Dachstein-West noch bis zum Osterfest ihren Liftbetrieb aufrechterhalten. Nun ist es bekannterweise anders gekommen! Natürlich ist auch unser Haus davon betroffen. Sowohl für uns als Eigentümer, die zur Zeit nicht aus Deutschland nach Gosau fahren können, wie auch für die vielen Gäste, die sich noch auf schöne Skitage in Gosau gefreut haben. Auch für den Frühling und den Sommer herrscht noch große Unsicherheit.

So gerne wie wir selbst auch wieder unser österreichisches Zuhause wieder bewohnen würden, so sehr wünschen wir allen Gästen, die ihre Ferien in Gosau verbringen möchten, dass es nicht nur bald eine Antwort darauf gibt, wie wir alle dieser neuen Krankheitsgefahr begegnen können, sondern das auch zumindest ein Teil unseres gewohnten Lebens wiederherstellbar ist. Familie und Freunde treffen, sich wieder umarmen können und gemeinsam fröhlich sein. Egal, ob im Urlaub oder Zuhause! Dabei haben wir doch alle in dieser Zeit auch mitbekommen können, wie rücksichtsvoll und solidarisch viele Menschen in einer gemeinsamen Notsituation miteinander umgehen und begreifen, dass unser hektisches und die Natur mißachtendes Leben der falsche Weg für die gesamte Erde ist. Wenn uns das erhalten bleibt, dann hat diese "Corona-Krise" sogar einen Sinn gehabt. Wir freuen uns auf das Wiedersehen in Gosau!

Noch scheint die Sonne in Gosau, jeden Tag zwischen 18 und 25 Grad. Klasse! Aber, nur 55 Minuten Fahrzeit mit dem PKW entfernt, liegt die Talstation  des Dachsteinmassivs oberhalb von Ramsau. Gleich an der Bergstation befinden sich zwei gespurte Loipen, die nicht nur den zahlreichen Nationalteams aus verschiedenstens Ländern zum ersten Schneetraining dienen, sondern auch von uns "Normal-und Hobbylangläufern" genutzt werden kann. Und das bei allerbestem Schnee und einem grandiosen Rundblick über das gesamte Dachsteinmassiv bishin hinunter zum Altauseer See.

Jetzt warten wir auch in Gosau schon fast auf den ersten Schnee. Jdenfalls noch ein paar Tage, dann muss alles winterfest gemacht werden. Bei 25 Grad fühlt sich das etwas komisch an.

Es hat jeder garantiert zwischenzeitlich mitbekommen: die Alpen, insbesondere die Ostalpen, gehen im Schnee unter. Was für die einen schönste Winterromantik bedeutet, bedeutet für die meisten Einheimischen der ständige Kampf mit den Schneemassen. Ganztägiges schneeschaufeln und dann die Sorge, ob das Dach überhaupt hält. Das galt natürlich auch für`s "dasGams". Nach tagelangen Überlegungen haben wir in Absprache mit den Architekten doch noch das Dach vom Schnee befreien lassen (einen riesigen Dank an die Nachbarn, die das tatkräftig genmacht haben!). Auch wenn das Haus neu und gegen große Schneelasten ausgelegt ist: wer weß, wieviel Schnee in den nächsten Wochen noch hinzukommen wird? Wer allerdings meint, dass der viele Schnee Beweis dafür sei, dass es mit dem Klimawandel doch nicht so schlimm sei, irrt gewaltig. Im Gegenteil: die ungewöhnlichen Wetterereignisse mit überraschenden Schneemassen im Winter, plötzlichen Temperaturanstiegen danach oder auch extrem heiße Sommer zeigen gerade, wie instabil das Klima geworden ist. 

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