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Was soll man jetzt noch über die „Fischerhütte“ in Gosau schreiben? Ja, liebe Christel, Du bräts den besten und leckersten Fisch (in der Regel Forelle) der Welt!!!!! Und Franz: Du lässt uns eben daran teilhaben, dass alles, was Christel und Du anbieten aus den eigenen Fischteichen oder aus Eurer Landwirtschaft kommt. Frischer und besser geht`s nicht. Bisher war die „Fischerhütte“ jeden Freitag geöffnet (und sowieso nur mit Voranmeldung konnte man einen Tisch ergattern). Auch wenn wir das am Anfang nicht wahrhaben wollten: jetzt gibt es den obligatorischen „Fischerhüttenabend“ nur noch am ersten Freitag im Sommer. Sollten sie dann in Gosau sein: nicht zögern – Tisch reservieren!

Eine Reise wert ist auf jeden Fall der „Steegwirt“. Das Lokal liegt auf dem Weg nach Bad Goisern. Österreichische Küche mit der Ambition auch etwas außergewöhnlicher zu kochen. Die Lage ist fantastisch, direkt am Übergang des Hallstätter Sees zum Fluß „Traun“. Im Sommer sitzt man draußen im Biergarten, im Winter in sehr schönem Ambiente. Wie auch alle Restaurants in Gosau familiengeführt. Das Gebäude ist denkmalgeschützt nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten für den Gaststättenbetrieb wunderschön und anspruchsvoll mit großen Erweiterungen umgebaut worden. Für uns als „alte Steegwirt-Fans“ ist der alte Charme etwas verloren gegangen. Macht aber nichts. Lohnen tut sich ein Besuch auf jeden Fall.

Um es gleich zu sagen, schlecht gegessen haben wir in Gosau noch nicht. Eben eine typische österreichische Küche. Noch kennen wir nicht alle Lokale, da wir auch durchaus gerne selber kochen. Am häufigsten gehen wir in den „Kirchenwirt“. Schnitzel, Cordon blue, Salat mit (oder ohne) Hähnchen, etc., etc. . Alles schmackhaft zu guten Preisen. Oder zu Sabine ins „Echo“. Ähnlich, aber etwas weiter. Dafür mit umfangreicher Karte auch für Vegetarier. Erfahrungsgemäß gefällt es Kinder und Jugendlichen im „Siena“ gut. Typische (österreichische) Pizzeria, direkt am (im) Gosauer Hallenbad. Etwas gehobenere Küche in einem "altehrwürdigen Ambiente" ist "Hotel und Gasthof Koller".  Allerdings sollte man sich dort spätestens einen Tag vorher anmelden, da in erster Linie für die Hotelgäste gekocht wird. Sehr gute Weinkarte! Nicht so häufig waren wir bisher im „Gosauer Hof“, im „Gasthof Gosausee“ oder auch beim „Brandwirt“. Aber auch da hören wir grundsätzlich nur Gutes. 

Es gibt direkt in Gosau verschiedenste Restaurants, vornehmlich mit der typischen österreichischen Küche. (siehe Restaurants in Gosau) Wer sich etwas Besonderes leisten möchte, der macht sich auf den Weg ins „Winterstellgut“. Ca. 25 Minuten mit dem PKW entfernt, hat der Eigentümer von „Red Bull“, Dietrich Mateschitz, einen alten Bauernhof mit österreichische Spitzenküche, Minihotel und Haflingerzucht entstehen lassen. Tolles Ambiente, tolles Essen und solide, nur ein wenig gehobene Preise.

Anfahrt: von Gosau Richtung Abtenau und kurz vor Abtenau links nach Annaberg. Sofort hinter der Talstation des Skiliftes in Annaberg links (ist ausgeschildert) und dann nach etwa 500 m. wieder links (ebenfalls ausgeschildert). Dann geht es allerdings ca. 2 km den Berg hinauf bis man „plötzlich“ da ist…………. . (beim ersten Besuch dachte ich, dass ich mich garantiert verfahren hätte). Also einfach den Schildern folgen!

Von den vielen Hütten im Ski- und Wandergebiet des Dachsteins habe ich ja an anderen Stellen schon oft geschwärmt. Meine persönliche „Lieblingshütte“ ist auf jeden Fall die „Gjaid-Alm“. Das liegt sicher an der einzigartigen Lage auf dem Krippenstein, ein ganz klein wenig abseits der üblichen Routen und Pisten (max. 10 Minuten „schiebt“ man die Skier Richtung der Hütte) und des besonders leckeren Essen. Vor allem aber an Patrick und Mikaela, die sich ihren Traum hoch oben auf dem Berg mit ihren Kindern ganzjährig zu leben, erfüllt haben. Und, wer möchte, kann dort auch übernachten. Zum Beispiel nach einer Dachstein-Überquerung von Ramsau nach Obertraun/Hallstadt und dann zurück nach Gosau. Ein „Tagestrip“ mit Bus, Seilbahn und Skier.

Anreise: Richtung Hallstatt und dann weiter Richtung Obertraun. Kurz vor Obertraun geht es rechts zur Talstation der Seilbahn. Als Skifahrer wird man im Winter die Abfahrt zur Talstation der alten Seilbahn fahren, den kurzen Aufstieg mit Aufstiegshilfe zur Talstation machen und dann hinter der Talstation Richtung Gjaidalm weitergehen. Als Fußgänger wird man im Sommer, wie im Winter, die alte Seilbahn von der Krippenstein-Bergstation  hinunter zu deren Talstation nehmen und dann weiter Richtung Gjaidalm.

Was eigentlich macht einen besonders gelungenen Restaurantbesuch aus? Und, kann man das überhaupt verallgemeinern? In der Regel aber kommen verschiedene Dinge zusammen: die Qualität der Zutaten, Köche, die wissen, wie man daraus etwas Schmackhaftes macht, Portionen, die auch satt machen und, ein Gesamtambiente, das Eindruck hinterlässt. Beim Seeraunzn, genau gegenüber von Hallstadt und direkt am See gelegen, kommt das alles zusammen. Eine ehrliche, schmackhafte, heimische Küche mit reichlich großen Portionen (es nennt sich ja auch "Wandererlokal") und dann dieser herrliche Ausblick auf Hallstadt...... . Ideal im Sommer bei schönem Wetter, früh genug mit Sitz auf der Terrasse, bevor die Sonne hinter den Bergen verschwindet. 

Anreise: Richtung Hallstadt, an der Weggabelung dann Richtung Bad Goisern. In Au rechts Richtung St. Agatha und nach ca. 400 m rechts nach Obersee. 

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